Kopfband - Hörprobe | NINA WEST

Aktuell

Dokumentation
Milch - Ein Glaubenskrieg
Di, 03.07.2018 20:15 Uhr
arte

Wie gesund ist Milch? Ist sie noch ein Naturprodukt? Oder kann sie sogar krank machen? Das lange Zeit saubere Image der Milch bröckelt. Kritik wird lauter. Seit Jahren tobt eine heftige Diskussion zwischen Befürwortern und Gegnern. Jeder hat stichhaltige Argumente – ein Glaubenskrieg. Der Film beleuchtet aktuelle Ergebnisse und zeigt die Akteure hinter der großen Debatte.
Regie: Winfried Oelsner
Sprecherin: Nina West

Moderierte Lesung mit Gespräch
Mi, 13.06.2018 20 Uhr
Löwenzahnwirbelsturm in Orange
von Tamar Tandaschwili
Buchhandlung Montag

Unerbittliche Anklage und surreales Feuerwerk: Tamar Tandaschwili rechnet mit der Brutalität der patriarchalen Gesellschaft ab. In starken Bildern erzählt Tamar Tandaschwili über Frauen und Männer, die sich dem rücksichtslosen Bündnis zwischen Patriarchat, Kirche und Polizei verweigern und um ein selbstbestimmtes Leben kämpfen. In einem Text von großer Intensität setzt sie ihren Figuren ein Denkmal: der lesbischen Elene, die von ihrem frustrierten Verehrer Mzeroza öffentlich vergewaltigt wird, den halbwüchsigen Mädchen Nita und Teo, deren verbotenes Liebesglück grausam endet – und nicht zuletzt dem Nilpferdbaby Baggy, das aus dem Zoo entkommt und für ausgleichende Gerechtigkeit sorgt. Tamar Tandaschwili setzt eine verrückte, unwirkliche Schönheit gegen die Korruptheit des politischen Systems und sorgt damit in Georgien für Skandale und Diskussionen.
Moderator: Zaal Andronikashvili
Übersetzung: Nino Kavelashvili
Lesung: Nina West

Nina West liest aus Elena Ferrante
"Die Geschichte des verlorenen Kindes"
Band 4 der Neapolitanischen Saga

Fr, 08.06.2018 19:30 Uhr
Galerie Judith Andreae
Paul Kemp Str. 7
53173 Bonn

Lesung
Di, 05.06.2018 20 Uhr
Georgien ist dieses Jahr Gastland der Frankfurter Buchmesse, dazu passend kommen zwei der Autorinnen der von Rachel Gratzfeld herausgegebenen Erzählungssammlung "Bittere Bonbons" zur Buchpräsentation samt Lesung in die Buchhandlung Montag.

Nach siebzig Jahren als Teil der Sowjetunion, nach Bürgerkriegsjahren, Unabhängigkeitsbestrebungen und Krieg mit Russland wächst in Georgien heute eine neue Generation heran, die auch in der Literatur neue Töne anschlägt. Dreizehn junge Autorinnen nehmen uns mit auf eine Reise durch Georgien und geben uns Einblicke in ihr Land und seine Geschichte. Sie entwerfen teils üppige, teils verstörende, immer aber sinnliche Bilder, die im Sinne des magischen Realismus verschiedene Realitäten miteinander ins Spiel bringen – farbenprächtige Bilder von Lebensentwürfen einer Gesellschaft, die im Begriff ist, sich neu zu finden. Dabei changieren die Erzählungen zwischen Kindheit und Erwachsenenalter, Wirklichkeit und Traumwelt, Stadt und Land, Gegenwart und Vergangenheit. Alle Autorinnen sind nach 1970 geboren. Sie umkreisen Aspekte des heutigen Lebens: Geschlechterbeziehungen, Sexualität, Familie, Selbstverwirklichung und Migration – und zeichnen damit ein facettenreiches Porträt ihres Landes.
Lesung aus der deutschen Übersetzung: Nina West

Hörbuch
Ruby Wax
Fix & fertig
Der Achtsamkeitsguide für Geräderte
ET 23.05.2018
argon Hörbuch

Für alle Gestressten, die eine Atempause brauchen
Stress ist heute allgegenwärtig und beeinflusst unseren Körper und unsere Psyche auf alarmierende Weise. Wir können gleichzeitig telefonieren und Mails schreiben, doch wie wir auf uns selbst achten und auf unser Inneres hören, haben wir verlernt. Ruby Wax rät uns zu einem wirkungsvollen Gegenmittel: Achtsamkeit. Mit Witz und Charme erklärt sie, dass Achtsamkeit nicht bedeutet, dass man sein Geschirr begrüßen muss, bevor man es abwäscht. Achtsamkeit bedeutet vielmehr, Stress und Druck zu reduzieren, indem wir Kleinigkeiten in unserem Alltag verändern und Gefühle und Gedanken wirklich wahrnehmen. Ihr 6-Wochen-Kurs mit Achtsamkeits-Übungen führt Schritt für Schritt zu mehr Ruhe und Entspannung.
Sprecherin: Nina West

Lesung und Gespräch
Insight Nahost – Jüngere arabische Literatur
Mo, 07.05.2018 19:30 Uhr
Literarisches Colloquium

Sieben Jahre nach Beginn des Arabischen Frühlings scheint vom jubelnd begrüßten Aufbruch von damals nichts mehr übrig zu sein. Die politischen und sozialen Verschiebungen der letzten Jahre werden in den Medien breit verfolgt, der stete Flüchtlingsstrom verbindet unsere Gesellschaften mittlerweile ganz direkt mit diesen Vorgängen. Das Interesse der Öffentlichkeit, mehr und tiefergreifende Informationen zu erhalten, einen Einblick in das Leben der Menschen hinter den Schlagzeilen zu haben, ist groß. Hier kann die Literatur viel beitragen: Sie erzählt viele individuelle Geschichten, die ein differenzierteres Bild ergeben. Das Netzwerk der Literaturhäuser und die KfW Stiftung stellen nun in einer Veranstaltungsreihe Autorinnen und Autoren aus verschiedenen arabischen Ländern zusammen mit ausgewählten Nachwuchstalenten aus dem diesjährigen Workshop »Beirut Short Stories« vor. Im LCB treten die Autorin und Journalistin Batoul Fahs aus dem Libanon und der syrische Schriftsteller Kenan Khadaj auf. Ebenfalls aus Syrien stammt die Lyrikerin und Prosaautorin Rasha Habbal, die das Stipendium »Torschreiber am Pariser Platz« (Allianz Kulturstiftung und Stiftung Brandenburger Tor) erhielt und zwei Monate im LCB verbringt.
Moderation: Leila Chammaa
Lesung aus den Übersetzungen: Nina West

Dokumentation
Lebensläufe
Der Maler Arno Rink – Wegbereiter der Leipziger Schule
Do, 03.05.2018 23:05 Uhr
mdr

Arno Rink gehört zu den bedeutendsten Malern der DDR. Im Frühwerk fühlte sich Rink noch dem sozialistischen Realismus verpflichtet, doch zunehmend beschäftigte er sich in seinen figurativen Bildern mit Mythologie, Erotik und seinen inneren Kämpfen. In seiner Rolle als Professor und Rektor an der berühmten Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig wurde er zum Wegbereiter der Neuen Leipziger Schule und verhalf ihr zu internationalem Erfolg. Er selbst hingegen kam nie an den Erfolg seiner Schüler heran, allen voran Neo Rauch. Über sein Werk ist wenig bekannt. Rink verbrachte die meiste Zeit seines Lebens in seinem Atelier oder an der Hochschule. Als einziger Hochschulrektor schaffte er es, auch nach der Wende seine Position zu behalten. Er hielt die Hochschule weitestgehend frei von politischen Einflüssen.

Der Film "Arno Rink" widmet sich erstmals dem Werk des Künstlers. Rink, der 20 Jahre lang mit einer Krebserkrankung lebte, machte nie einen Hehl aus seiner emotional labilen Befindlichkeit. In seinem Frühwerk ist noch die Doktrin des sozialistischen Realismus sichtbar. Ein Leben lang ging es ihm um das Geschlechterverhältnis: die Versuchung, der Mann als Opfer seiner Leidenschaften und seiner inneren Kämpfe. Arno Rink starb 2017 in Leipzig. In der Dokumentation äußern sich unter anderem seine Witwe Christine Rink, seine Tochter Marie-Thérèse, seine langjährigen Begleiter Neo Rauch und Rosa Loy sowie einige seiner Schüler wie Miriam Vlaming oder Michael Triegel.
Ein Film von Nicola Graef.
Sprecherin: Nina West

Lesung & Gespräch
Der Sehnerv der Literatur
Lina Meruane und Samanta Schweblin
Mi, 18.04.2018 19:30 Uhr
LCB

Mit Lina Meruane und Samanta Schweblin leben derzeit zwei der interessantesten Schriftstellerinnen Lateinamerikas in Berlin. Von beiden sind neue Bücher in deutscher Übersetzung erschienen: In »Sieben leere Häuser« (aus dem Spanischen von Marianne Gareis, Suhrkamp Verlag) zeigt sich Samanta Schweblin einmal mehr als Meisterin der kurzen Form und als „Virtuosin der Verstörung“ (New York Times), die unsere Ängste und kollektiven Alpträume in lakonischer Sprache seziert. Die Chilenin Lina Meruane ist mit einem Stipendium des DAAD-Künstlerprogramms von New York nach Berlin gekommen. »Rot vor Augen« (aus dem Spanischen von Susanne Lange, Arche Verlag) ist ein autofiktionales Buch über eine plötzliche Erblindung und erzählt, was es heißt, wenn schlagartig die gewohnte Orientierung fehlt, nur noch Erinnerungsbilder sichtbar sind und die übrigen Sinne verrückt spielen. In beiden Romanen treten existenzielle Fragen in den Vordergrund: Was geschieht, wenn wir merken, dass wir nicht Herren im eigenen Haus sind? Wie sehr ist der Körper Ausdruck der Seele einer Person?
Moderation: Eva Bonné
Lesung der Übersetzung: Nina West

Dokumentation
Glücklich ohne Partner
Do, 05.04.2018 22:40 Uhr
WDR

Britta Müller ist selbstbewusst, gutaussehend - und sie ist Single. Nicht ganz freiwillig. Matthias Terhorst dagegen hat sich bewusst für ein Leben ohne Partnerin entschieden. „Glücklich ohne Partner“ begleitet zwei Menschen auf ihrem Weg, der von üblichen Lebensmodellen abweicht. Autorin: Julia Zinke
Sprecherin: Nina West

Lesung & Gespräch
Buchpremiere: Das Geheimnis - Geschichten und Erzählungen aus Aserbaidschan
Do, 22.03.2018 18 Uhr
Haus für Poesie

„Kam eine Eule geflogen“, Frohe Botschaften im Herbst“ und „Das Genie“ sind drei von vierundzwanzig Erzählungen, die bei der Buchpremiere vorgestellt werden. In Das Geheimnis finden Sie eine Auswahl des breiten Spektrums literarischen Schaffens in Aserbaidschan vor allem des 20. Jahrhunderts. Die hier präsentierten Geschichten eröffnen ein kleines Panorama des Landes, das sich Ihnen mit seinen Menschen in diesem Buch vorstellen möchte.
Lesung und Gespräch mit Afag Mesud, Autorin,
Prof. Dr. Sieglinde Hartmann, Herausgeberin,
Moderation Dr. Michael Reinhard Heß, Turkologe,
Verleger Hans-Jürgen Maurer,
Sprecherin Nina West.

Hörbuch
Das gewünschteste Wunschkind aller Zeiten treibt mich in den Wahnsinn
Gelassen durch die Jahre 5 bis 10
ET 21. März 2018
von Danielle Graf und Katja Seide

Das Wunschkind wächst und mit ihm die Herausforderungen
Die Jahre 5 bis 10 stellen Eltern vor vielfältige Herausforderungen. Dabei ist diese Lebensphase, in der Kinder selbstständig werden und sich zunehmend von den Eltern lösen, dafür geeignet, um ihnen wichtige soziale und gesellschaftliche Regeln zu vermitteln. Die Autorinnen helfen beim Umgang mit Kinder- und Elternängsten und thematisieren gegenseitiges Loslassen, Vertrauen, Schullust- und -frust, Familienglück und Respekt. Gewohnt leicht und mit praxisnahen Beispielen zeigen sie, dass in dieser Zeit die Grundlagen für eine »verträgliche« Pubertät gelegt und wichtige Werte entwickelt werden, die ein Leben lang halten: Empathie, Durchhaltevermögen, Eigenverantwortung und der Umgang mit Freiheit.
Sprecherin: Nina West

Buchmesse Leipzig
Musikalischer Abend mit Lesung und Gespräch
An der Peripherie. Das Leben als Minderheit
Sa, 17.03.2018 18 Uhr
die naTo | Leipzig

Der Gesprächsabend thematisiert die Besonderheiten ungarischsprachiger Literatur aus Siebenbürgen, einer Region, die für die ungarische, rumänische und deutsche Kultur gleichermaßen einen mythischen Ort und außergewöhnlichen Raum des multiethischen Zusammenlebens darstellt. Die eingeladenen Autoren diskutieren in diesem Zusammenhang über die Erfahrung von mehrschichtiger kultureller Identität und im Zuge des Minderheitendaseins die literarische Perspektive des Außenstehens. Zum Gespräch eingeladen ist der Autor Attila Bartis, 1968 in Târgu Mureș geboren und seit 1984 in Budapest lebend, dessen neuer Roman Das Ende im Oktober 2017 erschienen ist. Weitere Gäste des Abends sind Örs Székely, geboren 1992 in Cluj-Napoca, Schriftsteller und Doktorand am Lehrstuhl für Ungarische Literatur an der dortigen Babeș-Bolyai Universität und die 1978 in Cluj-Napoca geborene Schriftstellerin und Journalistin Zsolna Ugron, die derzeit in Budapest lebt und arbeitet. Moderator der Gesprächsrunde ist der 1959 im siebenbürgischen Miercurea Ciuc geborene und aktuell in Heidelberg wohnhafte Schriftseller und Regisseur Farkas-Zoltán Hajdú. Musikalisch umrahmt wird der Abend von der ungarischen Geigenspielerin Edina Mókus Szirtes, deren Klänge an eine Mischung aus Folk, Chanson und orientalische zeitgenössische Musik erinnern.
Im Zusammenspiel mit dem ungarischen Medienkünstler Vince Varga verzaubern sie das Publikum nicht nur akustisch, sondern auch mit sagenhaften visuellen Kompositionen.
Mit: Attila Bartis, Örs Székely, Zsolna Ugron
Moderation: Farkas-Zoltán Hajdú
Lesung der Textpassagen in deutscher Übersetzung: Nina West

Sonderausstellung
Thomas Gainsborough
Die moderne Landschaft
ab dem 02. März bis zum
27. Mai 2018
Hamburger Kunsthalle

Thomas Gainsborough (1727-1788) kann als Wegbereiter der ›modernen‹ Landschaftsmalerei um 1800 gelten. Während die englische Gesellschaft Gainsborough als Porträtmaler verehrte, zog er selbst seine Landschaften den Porträts vor. In ihnen werden Widersprüche und Umbrüche fassbar, die England grundlegend verändern sollten – sozial, technisch und künstlerisch. Die Landschaftsmalerei nutzte Gainsborough in dieser Situation als ein Laboratorium, in dem er seine Eindrücke zu Innovationen verarbeitete: Er experimentierte mit Farben und unterschiedlichsten Techniken, malte Bilder auf Glas und kombinierte Naturmaterialien zu Landschaftsmodellen. Gainsborough etablierte England so als Zentrum der europäischen Landschaftsmalerei – und schuf dabei gleichzeitig Bilder von zeitloser Kraft und malerischer Raffinesse. Erstmals in Deutschland widmet die Kunsthalle dem englischen Künstler eine große Ausstellung. Mit rund 80 Werken – darunter englische Ikonen wie ›Mr. and Mrs. Andrews‹ – verspricht sie eine große Entdeckung dieses herausragenden Malers für das deutsche Publikum.
Produktion der Audioguide-Führung: Linon Medien
Sprecherin: u.a. Nina West

45 Min
Die Macht der Krankenhäuser
Mo, 26.02.2018 22 Uhr
NDR

Operieren oder nicht operieren? Diese Frage wird oft nicht mehr nur medizinisch entschieden, sondern finanziell abgewägt. Opfer des Systems: Patienten und überlastetes Personal.
Autorin: Alexa Höber
Redaktion: Jochen Graebert
Sprecherin: Nina West

Lebensläufe
Judy Lybke - Galerist und Erfinder
der Neuen Leipziger Schule
Do, 25.01.2018 23:05 Uhr
MDR

Judy Lybke ist ein Phänomen unter den deutschen Galeristen: Seit über 20 Jahren gehört er zu den erfolgreichsten Kunsthändlern weltweit und ist gleichzeitig immer mit beiden Füßen auf dem Boden geblieben. Der in Leipzig geborene Self-made-Man hat die zweite Generation der Leipziger Schule, die „Neue Leipziger Schule“ aus der Taufe gehoben und aus einer ganzen Künstlergeneration, die an der Leipziger Hochschule für Grafik und Buchkunst studierte, zum Erfolg gebracht. Sein Meisterkünstler ist bis heute Neo Rauch, doch auch die Studenten, die nach dem großen Künstler an die Hochschule kamen, sind bis heute erfolgreich: Martin Eder, David Schnell, Tim Eitel, Matthias Weischer. „Der Name schien mir gut zu passen. Leipziger Schule kann man auch leicht ins Englische übersetzen, school klingt immer gut und außerdem ist es eine Referenz an Arno Rink und dessen Generation.“
Ein Film von Nicola Graef und Kira Pohl
Sprecherin: Nina West

Gysi
Dokumentarfilm von Nicola Graef und Florian Huber
So, 14.01.2018 20:15 Uhr
MDR

In ihrem 90-minütigen Porträt zeichnen Nicola Graef und Florian Huber Gysis Aufstieg in der DDR nach, seine Rolle als Verteidiger von Dissidenten und gleichzeitig Chef aller DDR-Anwälte. Sie zeigen seinen kometenhaften Aufstieg zum Parteipatron der Linken und "Volkstribun" der Ostdeutschen, aber auch den Hass, der ihm auf der Straße wie im Bundestag entgegen schlug. Und sie lenken den Blick immer wieder auf das für ihn prägende Milieu seines Elternhauses.

Deutschlandfunk
Forschung aktuell
Wissenschaft im Brennpunkt
Die Maschine
Über das Dunkle in der Black Box
Di, 26.12.2017 16:30 Uhr
Dlf

Welche dieser Entscheidungen kann man einem Computersystem überlassen: Aktien kaufen oder verkaufen? Die Bahn nehmen oder das Fahrrad? Weiter ins Büro gehen oder studieren? Diese Frage stellt sich für die Angestellte Marie Winkler, als vor ihrer Wohnung ein schwarzer Kasten auftaucht, der sich als hoch entwickelte künstliche Intelligenz entpuppt. Die Maschine gibt scheinbar unfehlbare Antworten, allerdings ohne Begründung. Sie kann wie ein Orakel den Lauf der Welt vorhersagen. Wissenschaftler warnen, dass man den Aussagen der Maschine nicht trauen kann, solange man nicht ihre Datenbasis kennt und die Regeln, nach denen sie diese Daten auswertet. Aber während sich ein Krisenstab noch abmüht, etwas Licht ins Dunkel der Black Box zu scheinen, hat die Maschine die Gesellschaft längst verändert.
Von Thomas Reintjes
Die Maschine: Nina West

TV-Dokumentation
Frontal 21
Die Akte Anis Amri. Der Terrorist und die Fehler der Fahnder.
Di, 05.12.2017 21:00 Uhr
ZDF

Der Tunesier Anis Amri konnte den Terroranschlag auf dem Berliner Breitscheidplatz am 19. Dezember 2016 planen und ausführen, obwohl Geheimdienste und Polizeibehörden ihn auf dem Schirm hatten.
Die Autoren befragten Angehörige und Bekannte Amris, Ermittler, Zeugen und Überlebende des Terroranschlags, sichteten zehntausende Seiten Ermittlungsakten. Ihre Bilanz: Behördenchaos verhinderte, dass der Islamist Amri rechtzeitig gestoppt wurde. "Der Anschlag vom 19. Dezember 2016 hätte verhindert werden können und verhindert werden müssen", ist Hans Christian Ströbele von Bündnis 90/Die Grünen und langjähriges Mitglied des Parlamentarischen Geheimdienst-Kontrollgremiums überzeugt.
Autoren: Arndt Ginzel und Ulrich Stoll
Sprecherin: Nina West

Lesung
Vergessene Dichter aus Sachsen-Anhalt
Gottfried August Bürger
Mo, 20.11.2017 18 Uhr
Vertretung des Landes Sachsen-Anhalt beim Bund

Er schrieb die Abenteuer des Freiherrn von Münchhausen und viele bekannte Balladen:
Gottfried August Bürger wurde am 31. Dezember 1747 in Molmerswende geboren. Er besuchte das Stephaneum in Aschersleben, das Pädagogium in Halle. In Halle an der Saale studierte er auch Theologie.
Dr. Ute Pott vom Gleimhaus in Halberstadt stellt das außergewöhnliche, tragische Leben des Dichters und sein Werk vor. Wanja Mues und Nina West lesen aus Bürgers Gedichten, Briefen und natürlich auch aus seinen unverwechselbaren Münchhausen-Geschichten.

Doku-Serie
Das war dann mal weg
14.11.2017
6:15 Uhr
9:45 Uhr
10:30 Uhr
ZDFinfo

DWDMW: Alltag
Diesmal auf der Spur von Dingen des Alltags. Wer weiß noch, was eine Prilblume ist? Der Teppichklopfer kommt auch nur noch selten zum Einsatz. Und der Paternoster?

DWDMW: Auf Achse
In Kellern und auf Dachböden schlummert ein ganz besonderes Archiv. Oftmals wenig beachtet und manchmal sogar vergessen – Super-8-Filme. Dabei handelt es sich um ganz besondere Filmschätze.

DWDMW: Freizeit
Diesmal auf der Spur verlorener Dinge rund um Freizeit und Hobby. Was wurde aus der Polaroid-Kamera und dem Blitzlichtwürfel? Und wo sind die Rollschuhe geblieben?