Aktuell

Hörbuch
Vielleicht solltest du mal mit jemandem darüber reden
Lori Gottlieb
ET 27.04.2020
Hörbuch Hamburg

Lori Gottlieb spielt die große Klaviatur der Gefühle und verändert den Blick auf alles Menschliche
Lori Gottlieb erforscht als Therapeutin in Los Angeles die innersten Geheimnisse im Leben ihrer Klienten – ein narzisstischer Hollywood-Produzent, eine sterbende junge Frau, eine ältere Dame, die mit Suizid droht, eine Mittzwanzigerin, die sich immer in die falschen Männer verliebt. Als Lori Gottlieb selbst in eine existentielle Krise gerät, sucht sie sich bei einem erfahrenen Therapeuten Hilfe. In ihrem emotionalen Memoir – auf der Couch und als Zuhörerin – erzählt sie mit Humor, Mitgefühl und Tiefe von dem, was den Menschen ausmacht.
Ungekürzte Lesung mit Nina West

Die Neue Leipziger Schule
Fluch und Segen eines malerischen Phänomens
So, 19.04.2020 22:30 Uhr
MDR

Die Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig hat sich im Blick auf Malerei gegen alle Trends in der Kunst immer selbstbewusst und hingebungsvoll behauptet. Malerei war für die Professoren niemals tot. Weder als alle von Videokunst und Performance sprachen, noch, als es hieß Kunst müsse politisch sein. Die Konsequenz sollte diesem Programm Recht geben. Entgegen aller Erwartungen wurden Malerinnen und Maler Mitte der 90er-Jahre, die an der HGB studiert hatten, nahezu über Nacht zu internationalen Stars. Einer renommierten Kunstkritikerin aus den USA war ein Bild von Neo Rauch auf der Messe in New York bei der Galerie Eigen und Art aufgefallen. Sie schrieb eine Hymne. Der Rest ist Geschichte. Judy Lybke wurde als Galerist ebenso berühmt wie viele seiner Künstler. Durch den Erfolg von Neo Rauch wurde der Kunstmarkt aufmerksam auf dessen Schüler und auf die Schüler Arno Rinks. Der älteren lehrenden Generation der Leipziger Schule.
Ein Film von Nicola Graef.
Sprecherin: Nina West

Dokumentation
37°
Unser Baby soll leben
Wenn der Ultraschall auffällig ist
Di, 14.04.2020 22:15 Uhr
ZDF

Die vorgeburtliche Diagnostik hat enorme Fortschritte gemacht. Aber sie kann Eltern auch in ein Dilemma stürzen, wenn sie von einem Gendefekt oder einer Erkrankung ihres Babys erfahren.
Wollen wir unser Kind bekommen, auch wenn es nicht gesund ist oder eine Beeinträchtigung hat? Eine Entscheidung über Leben und Tod. 37 Grad begleitet drei Elternpaare, die diese dramatische Zeit erlebt und sich für ihre Babys entschieden haben.
Ein Film von Nadja Kölling.
Sprecherin: Nina West

Perspektiven
Kremser, Kähne, Knüppelbahn
Unterwegs nach Groß-Berlin
Do, 13.02.2020 22:04 Uhr
rbb Kultur

Mitte des 18. Jahrhunderts wurde Berlin zur Großstadt. Mehr als 100.000 Menschen lebten jetzt hier. Viele ihrer Wege erledigten sie zu Fuß, denn einen nennenswerten Nahverkehr gab es nicht. Das änderte sich mit der Ankunft der Eisenbahn in Berlin. Mit ihr kamen täglich Neuankömmlinge auf der Suche nach Glück und Arbeit an die Spree. Sie von ihren Mietskasernen in die Fabriken zu transportieren trieb den Erfindungsgeist von Berliner Tüftlern und Beamten voran.

"Tempo, Tempo!" hieß der Schlachtruf, mit dem die umliegenden Großstädte wie Charlottenburg, Wilmersdorf und Schöneberg technisch hoch anspruchsvolle Verkehrsverbindungen nach Berlin ausbauten. Die Geburtsstunde einer neuen Metropole.

Eine Berliner Verkehrsgeschichte von Maya Kristin Schönfelder
Sprecherin: Nina West

Dokumentation
New York – Die Stadt von Morgen
Wie sieht der Plan für eine lebenswerte, wettbewerbsfähige Stadt der Zukunft aus? Die Dokumentation zeigt, wie Manhattan den Wandel eingeleitet hat.
Sa, 08.02.2020
3sat

Die Masse an Pendlern und Touristen, die täglich nach Midtown Manhattan strömt, steigt rasant an. Neue Lösungen müssen gefunden werden, um die Stadt vor dem Kollaps zu bewahren. So stellt das Vanderbilt Bürohochhaus einen Großteil seiner Grundfläche der Öffentlichkeit zur Verfügung. Dadurch wird Platz geschaffen für einen zusätzlichen Ausgang aus der Grand Central Station, dem Verkehrsknotenpunkt der Stadt. Zusammen mit privaten Investoren geht die Stadt New York neue Wege, um Manhattan lebens- und zukunftsfähig zu erhalten.

Die Umgestaltung der High Line durch die Architektin Liz Diller und ihr Büro Diller Scofidio + Renfro wirkte wie eine Initialzündung. Sie verwandelte stillgelegte Hochgleise in eine Parklandschaft und erschloss damit ein ganz neues Stadtviertel für New York. Das wegweisende neue Quartier Hudson Yards wurde 2019 eröffnet und verbindet Wohnen, Kultur und Konsum. Dreißig Prozent - für New Yorker Maßstäbe - bezahlbarer Wohnraum, ein spektakuläres Kulturzentrum namens „The Shed“ und die begehbare Skulptur „The Vessel“, eingebettet in großzügige Grünflächen, sind ein absolutes Novum für New York und könnten Vorbild sein für andere Welt-Metropolen.

Auch die Columbia University rüstet sich für die Zukunft: in West Harlem entsteht ein ganz neuer Campus. Die ersten fertiggestellten Gebäude, das Neuroscience Center und eine Kunsthochschule, entwarf der Stararchitekt Renzo Piano. Ein Campus, der sich zur Stadt hin öffnet, für alle zugänglich ist und ganz bewusst mit den Neurowissenschaften und der Kunst firmiert. Für den Präsidenten der Columbia University Lee C. Bollinger und die Dekanin der Kunsthochschule Carol Baker liegt in Kunst und Wissenschaft der Schlüssel für die Lösung der Probleme der Zukunft.

Die wichtigsten Akteure und Akteurinnen für den Umbau New Yorks in eine Stadt von Morgen kommen zu Wort und geben Einblicke in bereits gefundene Lösungen für die städtebaulichen wie sozialen Probleme, denen sich die Stadt im Zeitalter der Technologisierung stellen muss. An herausragenden architektonischen Beispielen wird deutlich, wie sehr Wohnen, Arbeiten, Bildung, Kunst, Konsum und nicht zuletzt Transport und Infrastruktur als Symbiose gedacht werden müssen, damit Mega-Cities wie New York den Herausforderungen des 21. Jahrhunderts stand halten können. Mit ihrer eigenen fesselnden Dynamik lädt die Dokumentation auf eine Reise in die Zukunft ein und begibt sich in den Mahlstrom der innovativsten Ideen und Konzepte unserer Epoche, deren Umsetzung dank modernster Technologien kaum Grenzen gesetzt sind.
Ein Film von Michael Trabitzsch
Sprecherin: Nina West

Dokumentation
Die letzten Zeugen von Auschwitz
Mahner der Zukunft
Mi, 29.01.2020
ZDF

75 Jahre nach Auschwitz werden Juden in Deutschland wieder offen bedroht. Und es gibt immer weniger Holocaust-Überlebende, die über die Gräueltaten der Nationalsozialisten berichten können.

Im Film kommen Zeitzeugen in Deutschland, in New York und in Thessaloniki zu Wort. Sie alle haben Auschwitz überlebt und beobachten sehr genau, wie es den Rechtspopulisten in Europa gelingt, mit nationalistischen und antisemitischen Tönen Wähler zu gewinnen.

Was die Überlebenden des Naziterrors eint, ist die Sorge, dass sich Geschichte wiederholen könnte und die Lehren aus der Vergangenheit in Vergessenheit geraten.

Der Film begleitet Überlebende der zweiten und dritten Generation nach Auschwitz und ins nahe gelegene Bedzin, wo sie nach Spuren ihrer Familien suchen. Sie fragen sich: Wie können sie die Erinnerung an die Ermordeten wachhalten und wie verhindern, dass verharmlost und vergessen wird? Auch der 98-jährige Leon Schwarzbaum kommt aus Bedzin und hat als Einziger seiner Familie überlebt. Er lebt in Berlin, tritt bis heute als Zeitzeuge in Schulen auf und sogar im Gefängnis vor jungen Straftätern.

Frontal21 spricht mit Überlebenden und deren Nachfahren, die in Deutschland geblieben sind. Sie berichten von ihren Hoffnungen und Ängsten. Wie lässt sich verhindern, dass Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus wieder salonfähig werden und Hass sich immer weiter ausbreitet? Der Film zeigt, wie junge Juden damit umgehen: Schüler, die heute im Internat in Israel leben, weil sie in ihrer deutschen Schule angefeindet wurden. Und Abiturientinnen, für die Frankfurt Heimat ist und die davon erzählen, wie in ihren Familien der Zweifel wächst, ob Deutschland noch sicher für Juden ist.

Ein Film von Beate Frenkel
Sprecherin: Nina West

Buchpräsentation & Lesung
Berlin 1800. Deutsche Großstadtkultur in der klassischen Epoche.
Mo, 16.12.2019 18 Uhr
Berlin Brandenburgsiche Akademie der Wissenschaften

2013 endete nach 13 Jahren Laufzeit das Forschungsvorhaben „Berliner Klassik“ der BBAW, das von der These ausging, dass die deutsche Kulturblüte um 1800 nicht einen, sondern zwei herausragende Verdichtungspunkte besaß, nämlich Weimar und Berlin. Der erstere als exklusive Elitekultur, der letztere als Kultur einer offenen Bürger- und Großstadtgesellschaft. Der erstere von der Forschung national mythisiert, der letztere von der Forschung ignoriert.
Der vorliegende Band „Berlin 1800“, der aus einer Konferenz im Abbruchsjahr 2013 hervorging, spiegelt thematisch nicht den Abschluss des Projekts, sondern dessen chronische Unabgeschlossenheit in der Vielfalt seiner bekannten und unbekannten Bauelemente und deren Deutbarkeit im Sinn eines speziellen Epochenintegrals.
Um dieses Integral soll es in der Befragung der beiden Bandherausgeber gehen. Was bedeutet „Berliner Klassik“, wie funktioniert das stadtbürgerliche „Wagnis der Autonomie“, welche Rolle spielt dabei die „jüdische Aufklärung“, wie weit reicht das allgegenwärtige Individualitäts-Credo, wie begegnen sich Klassizismus und Romantik u.a.m. – Der zweite Teil des Abends ist für Lesungen markanter Texte und ein Publikumsgespräch reserviert.
Lesung einiger Briefe: u. a. Nina West

Lesung
Kertész 90
Vollständige Lesung des Romans "Liquidation" von Imre Kertész
Di, 26.11.2019 18:00 Uhr
Collegium Hungaricum

Im Oktober 2002, als ihn die Nachricht über die Auszeichnung mit dem Nobelpreis für Literatur erreichte, arbeitete Imre Kertész an seinem Buch Liquidation am Berliner Wissenschaftskolleg. Anlässlich seines 90. Geburtstages lesen deutsche und ungarische SchauspielerInnen den vollständigen Roman, dessen Handlung in der Wendezeit spielt. Eine Hommage an den einzigen ungarischen Literaturnobelpreisträger.
Lesung (letzter Teil des Romans) ab ca. 21:00 Uhr: Nina West

Literatur Live
Nina West liest
Elena Ferrante
«Die Geschichte des verlorenen Kindes»
Di, 29.10.2019
Kurtheater – Ausser Haus
Museum Langmatt

2018 erschien der vierte und letzte Band der neapolitanischen Saga von Elena Ferrante auf Deutsch. Mit ‹Die Geschichte des verlorenen Kindes› schliesst die nach wie vor in Anonymität lebende Schriftstellerin ihr Werk ab. «Unverblümter und empathischer wurde die italienische
Nachkriegsgesellschaft noch selten porträtiert», schrieb Felix Haas in der NZZ. Ferrantes Werk wurde aus vielerlei Gründen zum Welterfolg.

Die Schauspielerin Nina West liest Passagen aus diesem letzten Band der Geschichte. Nina West ist neben verschiedenen Bühnenengage-
ments regelmässig für Rundfunk und Fernsehen tätig.

Buchpremiere
Im Rahmen des »internationalen literaturfestivals berlin«
Marieke Lucas Rijneveld liest aus ihrem Debütroman "Was man sät"
Di, 17.09.2019 21:00 Uhr
Collegium Hungaricum Berlin

Als der Bruder der zehnjährigen Jas kurz vor Weihnachten auf dem Eis einbricht und ertrinkt, geben alle in der Familie sich die Schuld, besonders Jas: Sie hatte zu Gott gebetet, ihr Vater möge für das Weihnachtsessen nicht das Kaninchen schlachten, sondern den Bruder nehmen. Rijneveld hinterfragt mit ihrem Familienporträt innerste Gewissheiten. »Was Rijnevelds Roman voll bizarrer Fantasien, der an Lize Spit und Gerbrand Bakker erinnert, so besonders macht, ist seine Intensität und Poesie.« [Leeuwarder Courant]"

Im Gespräch mit der Autorin: Katharina Borchardt
Lesung des deutschen Texts: Nina West

Lesung
"Der verlorenen Morgen" von Gabriela Adamesteanu
Fr, 06.09.2019 19 Uhr
im Rahmen der Veranstaltung
Die guten Tage
Literarisches Colloquium Berlin

Mit: Gabriela Adamesteanu, Marko Dinić, Georgi Gospodinov und Slobodan Šnajder
Moderation: Thorsten Dönges, Jörg Plath, Ivana Sajko, Hana Stojić
Konzert: Barimatango
Fünfunddreißig Jahre dauerte es, bis »Der Verlorene Morgen« (Die Andere Bibliothek, Ü: Eva Ruth Wemme) von Gabriela Adameșteanu endlich auf Deutsch erschien. Die literarische Liebeserklärung an Bukarest erzählt von historischen und politischen Ereignissen des 20. Jahrhunderts und den Schicksalsschlägen, die sein Bewohner ertragen mussten. (...)
Lesung: Nina West
Im Anschluss an die Lesungen und Gespräche mit den vier Autor·innen werden Balkan-Grill-Köstlichkeiten angeboten und das Duo Barimatango spielt auf: Atilla Aksoj und Jelena Milušić interpretieren die sephardisch-jüdischen Lieder des Balkans neu und erhalten so alte Melodien am Leben.

Hörbuch
"Der kleine Saboteur in uns – Unbewusste Widerstände erkennen und auflösen" von Michaela Muthig
ET 05.09.2019
Der Audio Verlag

Er ist klein, gemein und wendig, operiert im Verborgenen und boykottiert unbemerkt unsere Vorsätze: der innere Saboteur. Als »persönlicher Untergrundkämpfer« sabotiert er unsere Vorhaben und wirft uns mit schöner Regelmäßigkeit hausgemachte Stolpersteine in den Weg. Michaela Muthig, erfahrene Psychotherapeutin, beschreibt anschaulich, wie der »kleine Saboteur« uns von der Verwirklichung unserer Träume abhält und was wir dagegen tun können. Denn je besser wir ihn kennen, desto erfolgreicher können wir seine Sabotageakte minimieren und ein erfülltes Leben führen!
Lesung mit Nina West und Stefan Kaminski

Hörbuch
Die Hedvig-Formel für glückliche Kleinkinder von Hedvig Montgomery
ET 28.08.2019
Argon Balance

Die Erziehung von Kindern im Alter von 2 bis 6 Jahren verlangt Eltern viel ab: Hedvig Montgomery vermittelt uns hier ein tiefes Verständnis für unser Kleinkind, um das entscheidende Gefühl von Sicherheit und Vertrauen in der Eltern-Kind-Beziehung aufzubauen, das das Kind bis ins Erwachsenenalter tragen wird. In dieser Phase, in der Sprache und Vorstellungskraft wachsen und sich sprunghaft entwickeln, ist es unsere Aufgabe als Eltern, unserem Kind den Weg darin zu zeigen und die Verbindung zueinander zu stärken. Die Bestsellerautorin hilft uns dabei, zu den Eltern zu werden, die wir sein möchten.
Sprecherin: Nina West

Buchvorstellung
Karl Philipp Moritz: Götterlehre
Do, 09.05.2019 18 Uhr
Akademiegebäude am Gendarmenmarkt
Einstein-Saal
Eine Veranstaltung des Editionsprojektes „Kritische Karl-Philipp-Moritz-Gesamtausgabe“ im Zentrum „Preußen - Berlin“ der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften

Vor dem Hintergrund anwachsenden Interesses an der Mythologie beschäftigt sich der Berliner Spätaufklärer und Klassizist Karl Philipp Moritz (1756–1793) in der „Götterlehre“ (1791) mit antiken, vor allem griechischen Mythenüberlieferungen. Von den vielen Auflagen des Werks durfte der Autor allerdings nur die erste erleben. Im Rahmen der Kritischen Karl-Philipp-Moritz-Ausgabe ist die „Götterlehre“ jetzt ausführlich kommentiert erschienen.
Vorträge:
Die Mythologie in Moritz' Gesamtwerk – Conrad Wiedemann, Akademiemitglied
Carstens´ Illustrationen zu Moritz'„Götterlehre“. Empfundene Antike – Werner Busch. Freie Universität Berlin
Kybele – Martin Disselkamp, BBAW
Lesungen – Nina West
Moderation – Michael Rölcke, BBAW

Lesung und Gespräch
»Die Glocke im See« von Lars Mytting
Eine Liebe zwischen Tradition und Aufbruch
Mo, 25.03.2019 19 Uhr
Felleshus

Norwegen im Jahr 1880, in einem dunklen und abgeschiedenen Tal: Die junge, wissbegierige Astrid ist anders als die übrigen Mädchen im Dorf. Sie träumt von einem Leben, das aus mehr besteht als Heiraten, Kinderkriegen und am Ende bei der Feldarbeit Sterben. Sehnt sie sich nach einem Leben mit dem jungen Pastor Kai Schweigaard? Oder entscheidet sie sich für das Neue, Unberechenbare?
Moderation: Thomas Böhm
Lesung aus der deutschen Übersetzung: Nina West

Lesung
Studio LCB mit Yoko Tawada
Do, 07.03.2019 19:30 Uhr
Literarisches Colloquium Berlin

„Die Zukunft sieht rosig aus. Zumindest für die jetzt Lebenden, denn ihnen ist ein hohes Alter beschieden. Für die Nachgeborenen aber ist „Gesundheit“ ein Fremdwort – und alle Fremdworte sind ihnen überdies verboten. In »Sendbo-o-te« (konkursbuch, 2018) erzählt die Kleist-Preisträgerin Yoko Tawada von einer Welt, in der Umweltverschmutzung und Umweltkatastrophen die Verhältnisse auf den Kopf gestellt haben und in der es Urgroßväter sind, die ihre Enkel aufziehen. Eine Welt, in der nur noch die Sprache rein ist und das Brot sich von selbst bäckt. „Japan“ heißt die Welt, deren Zukunft Tawada hier porträtiert, ein Land, das in seinen Abschottungsfantasien und Zukunftsängsten durchaus jenem Deutschland von heute verwandt ist, das wie eine Nachhallerinnerung immer wieder durch »Sendbo-o-te« pulst. Über deutsch-japanische Verbindungen, die Faszination des einen für das andere Land und die Kunst mit der Literatur über die Zukunft auch die Gegenwart auszuloten, spricht Yoko Tawada mit dem Japanologen Florian Coulmas und der Schriftstellerin Marion Poschmann (»Die Kieferninseln«, Suhrkamp, 2017). In Zusammenarbeit mit dem Deutschlandfunk. Sendetermin: 30. März 2019, 20.05 Uhr.
Lesung aus der deutschen Übersetzung: Nina West.

Hörbuch
Gebrauchsanweisung für Pferde
von Juli Zeh
Erscheinungstermin: 04.03.2019

Juli Zeh und Pferde, das ist eine intensive Liebesgeschichte. Womit verzaubern uns diese zugleich starken und sanften Tiere? Wie kommt es, dass so unterschiedliche Wesen wie Pferd und Mensch immer wieder die Nähe des anderen suchen? Juli Zeh schreibt darüber, welche Rolle Fluchtinstinkt und Rangordnung spielen und wie man die Sprache der Pferde erlernen kann. Was ein typisches Pferdemädchen antreibt. Warum Reiten glücklich macht und weshalb Pferde oft als Zen-Meister bezeichnet werden. Sie erzählt von Frauen, die sich mehr für die neuesten Pferdedecken als für Modetrends interessieren. Davon, wie Kasimir, Neo und ein Pony namens Pony zu Familienmitgliedern wurden. Und sie zeigt, was Schreiben und Reiten gemeinsam haben.
Gelesen von Nina West

Dokumentation
Bauhausfrauen –
Vergessene Visionärinnen
Mi, 13.02.2019 22:00 Uhr
ARD

Das Bauhaus gilt als Heimstätte der Avantgarde und als Urzelle der modernen Architektur. Heute, 100 Jahre nach dessen Gründung, sind die Bauhausmeister die Stars der Architektur- und Designgeschichte. Doch die Geschichte des Bauhauses ist eine der männlichen Helden und bis heute stehen die Künstlerinnen im Schatten ihrer männlichen Kollegen. Dabei wollte Gropius mit seinem Manifest nicht nur radikal neues Design erschaffen, sondern den Aufbau einer offenen, modernen Gesellschaft erproben – mit dem Versprechen auf echte Gleichberechtigung zwischen den Geschlechtern.
Doch wie erging es den Frauen am Bauhaus? Die Dokumentation zeichnet ein facettenreiches Bild weiblicher Kunst am Bauhaus und porträtiert – über Tagebucheinträge und Gespräche mit Nachfahren und Bauhauskennern – visionäre und eigenwillige Frauen. Zugleich wirft der Film einen Blick in Briefe und Korrespondenzen der Zeit, welche eine aktive Genderpolitik der Bauhausmeister offenbaren.
Ein Film von Susanne Radelhof anlässlich 100 Jahre Bauhaus 2019.
Redaktion: Reinhard Bärenz & Matthias Morgenthaler (mdr), Jens Stubenrauch (rbb)
Sprecherin: Nina West

Dokumentation
Testosteron – Der Männerstoff
Sa, 09.02.2019 21:45 Uhr
arte

Testosteron - das wichtigste männliche Sexualhormon. Es steht für die Gesundheit des Mannes, sexuelle Lust und das Lebenselixier im Alter. Zugleich wird dem Hormon nachgesagt, es fördere die Aggressivität beim Kampf und Gerangel um den ersten Platz. Der testosterongesteuerte Mann sei risikobereit und egoistisch. Eigenschaften, die heute ein eher schlechtes Image haben. Doch was ist dran am Mythos vom testosterongesteuerten Mann?
Die Dokumentation geht der Entstehung und den Wirkungsweisen des Androgens auf den Grund. International renommierte Forscher erklären, wie subtil das Hormon im Menschen tatsächlich wirkt.
Ein Film von Kirsten Esch.
Redaktion: Martina Sprengel
Sprecherin: Nina West

Dokumentation
Länder – Menschen – Abenteuer
Das Herz von Hawaii - die Insel Oahu
Do, 31.01.2019 20:15 Uhr
NDR

Sie liegen am anderen Ende der Welt und haben die Vorstellung vom Paradies geprägt: die insgesamt 137 Inseln des hawaiianischen Archipels. Hawaii ist der 50. Bundesstaat der USA und trägt den Beinamen "The Aloha State". Dieses Aloha ist in Hawaii weitaus mehr als nur eine Grußformel. Es spiegelt ein Lebensgefühl wider und symbolisiert die Gelassenheit und Gastfreundlichkeit der Einheimischen, die vielfältige und üppige Natur, das endlose Meer und die immer scheinende Sonne Hawaiis.
Die Insel Oahu ist das wirtschaftliche und kulturelle Zentrum des hawaiianischen Archipels und ein Paradies: für Surfer, Aktivurlauber, Orchideenliebhaber und Freiheitsliebende. Die Insel beherbergt mehr als die Hälfte aller Einheimischen, dazu kommen jährlich fast acht Millionen Gäste.
Ein Film von Antonia Coenen.
Redaktion: Ralf Quibeldey
Sprecheirn: Nina West

Hajos letzter Fall - Video

Hajos letzter fall
SoKo Leipzig, ZDF 2011
R: Michael Wenning
 
01:25 Min